IMMH

27. September 2016

Klaus Berger und die Bobcats: Satire und Jazz, live im IMMH

Am 12. Oktober, ab 18:30 findet eine weitere Veranstaltung der Reihe „Hauptsache Maritim“ im Internationalen Maritimen Museum Hamburg statt. Diesmal wird es jazzig im Schatten der Wapen von Hamburg III.

Der Deck 2 des Museums präsentiert sich von seine festliche Seite.

Der Deck 2 des Museums präsentiert sich von seine festliche Seite.

Zu einer kleinen Zeitreise durch die Geschichte des Jazz laden die »Bobcats« Mitte Oktober ein. Von Swing, Bebop, Cool-Jazz, Free-Jazz bis zum Rock-Jazz präsentieren sie die unterschiedlichsten Stilrichtungen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Mehr als 40 Jahre sind die Virtuosen jetzt im Geschäft, spielen im In- und Ausland, hatten diverse Fernsehauftritte und spielten bei vielen Jazzfestivals. Udo Lindenberg hat früher mit ihnen »getrommelt« und für Ella Fitzgerald, Miles Davis und Benny Goodman spielten sie als Vorgruppe. Doch es steht nicht nur Jazz auf dem Programm, Pianist Klaus Berger sorgt mit Satire zusätzlich für beste Unterhaltung.

Klaus Berger und die Bobcats.

Klaus Berger und die Bobcats.

Eintritt € 9,50 (inklusive Museumsbesuch)
Ermäßigter Eintritt für Mitglieder des Freundeskreises € 6,00

Beginn 18.30 Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr
Freie Sitzplatzwahl
Voranmeldung unter Tel. 040-300 92 30 34

oder a.reineward@imm-hamburg.de

 

16. September 2016

Erstes Blue Economy Business and Science Forum im IMMH

Das erste Blue Economy Business and Science Forum der Europäischen Kommission fand am 12. und 13. September im Internationalen Maritimen Museum statt. Ein Rückblick des erfolgreichen Events.

Das IMMH als imposante Kulisse des Blue Economy & Science Forum.

Das IMMH als imposante Kulisse des Blue Economy & Science Forum.

Die Idee hinter dem Blue Economy Business and Science Forum ist genau so simpel wie gut: ein Treffen zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor der maritimen Branche zu organisieren, damit neue Entwicklungen ihren Weg zum Markt schneller finden. Netzwerken und Wissensaustausch standen daher 2 Tage lang auf Deck 10 des Maritimen Museums im Mittelpunkt. Für Museumsgründer Prof. Peter Tamm war es eine Ehre, sein Haus dem Forum zur Verfügung zu stellen.

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Die maritime Wirtschaft beschäftigt in der Europäischen Union über 5 Millionen Menschen und generiert in etwa 4% des gesamten Bruttoinlandsprodukts. Diese hervorragenden Zahlen können zweifelsohne noch verbessert werden. Voraussetzung ist jedoch, dass der europäische Markt durch die schnelle Anwendung des in der Union generierten Wissen und der Technik auf globaler Ebene konkurrenzfähig bleibt. Darüberhinaus muss die maritime Industrie in der Lage sein,  der empfindlichen Umgebung, in der sie arbeitet, nachhaltig und respektvoll zu begegnen. Um dies sicherzustellen, muss ein fließender Austausch von Forschungsergebnissen und Mitteln zwischen Blue Science und Blue Economy stattfinden.

Die Relevanz des Forums für die Stadt Hamburg wurde in der Eröffnungsrede von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz (link in Englisch) deutlich. Dabei betonte Scholz, wie sehr ein offener Umgang mit der maritimen Wirtschaft die Entwicklung Hamburgs zur heute noch wachsenden Metropole beeinflusst hat. Die Gründung des Hamburger Freihafens und der Bau des Kaispeichers B 1878 sind historisch wichtige Beispiele.

Die Europäische Kommission verstand sich nicht nur als Veranstalter des Forums. Dazu äußerte sich João Aguiar Machado, Generaldirektor der Europäischen Kommission für Maritime Angelegenheiten:

„We want to know if our research results can inspire the Uber-s and AirBnB-s of the blue economy.“

 

Die erste Blue Economy Business Awards

Im Rahmen des Forums fand am Abend des 12. September im Foyer des Museums die Preisverleihung des Blue Economy Business Awards statt. Prämiert wurden besondere Leistungen im Bereich der maritimen Forschung und Industrie. Die Gewinner 2016 sind:

    • Rising Blue Star of the Year: Zensor, MR Yves Van Ingelgem, Belgium

 

Das Maritime Museum möchte sich bei allen Teilnehmern bedanken und wünscht dem Blue Economy and Science Forum auch für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.